Zwischen Nervenklinik und Nirgendwo: Ein Abend voller Absurdität und Gefühl.
„Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde so einen Imbiss WAHNSINNIG romantisch.“ Mit diesem Satz entführt uns Luca gemeinsam mit ihren Gefährtinnen Carla und Linn in eine Welt, die irgendwo zwischen dem „Maschinenraum der Psyche“ und der ungewissen Freiheit liegt.
Warten auf den Bus – und auf das Leben Nach ihrer Entlassung aus der Nervenklinik stranden die drei Frauen an einem Imbiss im Nirgendwo. Während sie die letzten Wochen Revue passieren lassen, treffen sie auf eine Verkäuferin, die alles andere als gewöhnlich ist. Zwischen patentem Service und lautstarken Einmischungen behauptet diese plötzlich, das Reh auf der gegenüberliegenden Straßenseite sei ein Nazi.
Während die Zeit verstreicht und niemand weiß, wann der nächste Bus kommt – der Fahrplan ist seit den Neunzigern eher ein vager Vorschlag –, flattern mysteriöse Briefe in den Imbiss. Es entfaltet sich ein Szenario voller:
- Humor & Absurdität: Wenn die Welt aus den Fugen gerät, hilft oft nur noch das Lachen.
- Ehrlicher Emotion: Hinter der Jogginghose verbergen sich Wunden, Träume und die Suche nach Hoffnung.
- Sprachgewalt: Svealena Kutschke (Hebbel-Preisträgerin 2022) beweist ihr Gespür für schonungslose und beeindruckende Texte.
Haus Görlitz Großer Saal
Demianiplatz 2
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